• Benjamin

Hilft das EPD den Alters- und Pflegeheimen?

Ja, aber....

Wenn ich einer Pflegefachperson von einer Welt erzähle, in welcher Sie sich nicht mehr mühsam die Daten der Krankengeschichte beim Hausarzt des Bewohners, dem Spital und anderen Einrichtungen einholen muss, sondern alles an einem Ort findet, dann sind die Freudentränen relativ nah.

Es ist tatsächlich so, dass der Letzte in der Kette am meisten vom EPD profitieren wird. Wenn ich meine Gesundheitsgeschichte (ist so viel schöner als Krankengeschichte) dokumentieren lasse durch die Gesundheitsinstitutionen, dann wird das Altersheim am Ende davon profitieren.


Es bedarf allerdings noch einiger Anpassungen aus meiner Sicht. So ist es Sinnvoll, wenn die Daten strukturiert sind, so dass damit wirklich auch weiter verwendet werden können. Und am wichtigsten: sowohl Bürger, wie auch Leistungserbringer müssten konsequenter damit arbeiten. Zumindest ist die Freiwilligkeit bei Ärzten wohl der grösste Bremsklotz.


Ein gewisses Verständnis für die Ärzte habe ich: Wenn immer noch der Fax das A und O der Digitalisierung im BAG ist, dann würde ich auch erwarten, dass sie mit bestem Beispiel vorangehen.


Für Alters- und Pflegeheime wünschte ich mir eine Beitrittspflicht erst frühestens per 2030, dann wäre von Anfang zumindest ein kleiner Mehrwert vorhanden.



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